Holding-GmbH: Aufbau, Vorteile und Steuerersparnis

Eine Holding wird meist als GmbH, AG oder UG gegründet. Die Holding-GmbH punktet vor allem mit steuerlichen Vorteilen bei Gewinnausschüttungen und dem Verkauf von Beteiligungen. Besonders attraktiv ist sie für Gründer und Start-ups, die einen Exit planen. Wir zeigen dir die wichtigsten Vorteile und Gestaltungsmöglichkeiten kompakt auf den Punkt.

Birte Lissner
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02.01.2026
Integral Steuerberatung
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Wenn du mehrere Unternehmen führst, Immobilien im Bestand hältst oder deine Nachfolge planst, stößt du früher oder später auf die Frage, ob eine Holding GmbH für dich sinnvoll ist. Richtig aufgebaut kann eine Holding Struktur deine Steuerlast deutlich reduzieren, Risiken sauber trennen und den langfristigen Vermögensaufbau strategisch unterstützen. Gleichzeitig bringt sie zusätzliche Pflichten, Kosten und komplexere Abläufe mit sich. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, wie eine Holding funktioniert, welche Vorteile sie bietet und in welchen Fällen sich der Aufwand wirklich lohnt.

Das Wesentliche in Kürze

  1. Was eine Holding-GmbH ausmacht:
    Eine Holding bündelt Beteiligungen unter einem Dach und schafft klare Strukturen für Vermögen, Unternehmen und Risiken.
  2. Steuerliche Vorteile durch Beteiligungserträge:
    Gewinne aus Tochtergesellschaften sind zu 95 % steuerbegünstigt – ein zentraler Effekt für Unternehmer, die reinvestieren oder verkaufen möchten.
  3. Sinnvolle Einsatzgebiete der Holdingstruktur:
    Ideal, wenn du mehrere Firmen führst, Immobilien hältst oder eine Nachfolgeplanung vorbereiten möchtest.
  4. Einfacher Aufbau der Struktur:
    Gründung der Holding, Einbringung der Anteile und steuerliche Anerkennung. Mehr braucht es zu Beginn oft nicht.
  5. Lohnend ab einer bestimmten Größenordnung:
    Besonders attraktiv wird die Struktur ab etwa 100.000 € Gewinn oder bei geplanten Verkäufen und Vermögensumbrüchen.
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Was ist eine Holding GmbH?

Rein rechtlich ist die Holding GmbH keine eigene Rechtsform, sondern eine Struktur, bei der eine Muttergesellschaft Beteiligungen bündelt und verwaltet. Sie bildet eine zusätzliche Ebene zwischen Unternehmer und operativen Unternehmen und trennt damit Beteiligungshaltung, Vermögensverwaltung und strategische Steuerung klar vom Tagesgeschäft. Die Holding wird wie jede andere GmbH gegründet, dient jedoch primär als Beteiligungsgesellschaft.

Für Unternehmer mit mehreren Unternehmen, Immobilieninvestoren oder Familienunternehmer ist diese Struktur relevant, weil sie Risiken voneinander trennt, Beteiligungserträge steuerlich begünstigt, bündelt und strategische Entscheidungen zentralisiert.

Häufig entsteht dadurch eine klarere Trennung zwischen operativen Geschäftsrisiken, Vermögenswerten und privaten Interessen – ein Vorteil, der insbesondere in der Nachfolgeplanung Bedeutung hat.

Damit die Vorteile greifen, erwarten Finanzverwaltung und Gesetzgeber eine eindeutige Strukturierung und nachvollziehbare Dokumentation. Die Tochtergesellschaften bleiben rechtlich eigenständig, während die Holding-Ebene die Beteiligungen bündelt und die übergeordnete Steuerungs- oder Vermögensebene bildet. Das erleichtert es, Unternehmensgruppen zu strukturieren, Risiken abzusichern und langfristige Entscheidungen zentral zu treffen.

Nachdem die grundlegende Einordnung klar ist, lohnt sich ein Blick auf die Funktionsweise: Wie greifen Holding und Tochtergesellschaften eigentlich ineinander?

Wie funktioniert eine Holdingstruktur?

Im Kern bündelt eine Holding mehrere eigenständige Gesellschaften, die wirtschaftlich zusammenarbeiten, aber rechtlich getrennt bleiben. An der Spitze steht die Muttergesellschaft (Holding GmbH), die die Anteile an ihren Tochtergesellschaften hält.

Die operative Tätigkeit verbleibt vollständig bei den Tochtergesellschaften, während die Holding strategische Aufgaben übernimmt: Beteiligungsverwaltung, Finanzierung, Kapitalallokation und je nach Modell zentrale Managementfunktionen.

Beide Ebenen sind rechtlich getrennt, aber wirtschaftlich eng miteinander verbunden. Diese Verbindung entsteht durch die Beteiligungsverhältnisse und, wenn gewünscht, durch vertragliche Regelungen wie Beherrschungs- oder Gewinnabführungsverträge. Die operative Gesellschaft trägt das Markt- und Betriebsrisiko, während die Holding die übergeordnete Steuerung verantwortet und Entscheidungen bündelt.

In der Praxis wird die Holding üblicherweise mit einer Mehrheitsbeteiligung an den Tochter-GmbHs ausgestattet. Für die steuerlichen Begünstigungen ist unter anderem eine Mindestbeteiligung von 10 % relevant.

Ein wesentlicher Mechanismus ist die Bündelung von Gewinnen: Ausschüttungen der Tochtergesellschaften an die Holding werden steuerlich begünstigt behandelt. Dadurch entsteht auf Holding-Ebene Kapital, das für neue Investitionen, Beteiligungserwerbe oder die Gründung weiterer Gesellschaften genutzt werden kann. Unternehmer können so flexibel wachsen, Risiken in einzelnen Geschäftsbereichen voneinander trennen und Vermögen strategisch aufbauen.

Neben der klassischen Gliederung zwischen Holding und operativen Einheiten gibt es unterschiedliche Funktionsmodelle: Management-Holdings, Finanz- bzw. Beteiligungsholdings oder rein vermögensverwaltende Holdings. Welche Ausgestaltung sinnvoll ist, hängt davon ab, wie aktiv die Holding in das Tagesgeschäft eingreifen oder ausschließlich Vermögenswerte halten soll.

Diese Funktionsweise kann unterschiedlich ausgeprägt sein. Im nächsten Schritt lohnt sich deshalb ein Blick darauf, welche Arten von Holdingstrukturen in der Praxis am häufigsten vorkommen.

Arten der Holding: Operative und vermögensverwaltende Holding im Überblick

Eine Holdingstruktur kann in der Praxis sehr unterschiedlich ausgestaltet sein. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Modelle, die sich darin unterscheiden, wie aktiv die Holding in das Tagesgeschäft eingreift und welche Aufgaben sie übernimmt. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sie direkten Einfluss auf Organisation, Risikoabgrenzung und steuerliche Gestaltung hat.

Operative Holding

Eine operative Holding übernimmt zentrale Aufgaben für ihre Tochtergesellschaften. Dazu gehören häufig Management, Controlling, Personal, Finanzierung oder strategische Planung. Die Holding wirkt damit aktiv im Unternehmensverbund mit und bündelt bestimmte Funktionen an einer übergeordneten Stelle.

Für Unternehmen mit mehreren operativen GmbHs kann dieses Modell sinnvoll sein, um Prozesse zu zentralisieren und die Steuerung effizienter zu gestalten.

Vermögensverwaltende Holding

Eine vermögensverwaltende Holding tritt nicht operativ am Markt auf. Sie hält und verwaltet Vermögenswerte wie Immobilien, Unternehmensbeteiligungen, Markenrechte oder stilles Kapital. Dieses Modell wird genutzt, um Vermögensbereiche klar voneinander zu trennen, Beteiligungserträge steuerbegünstigt zu bündeln und die Nachfolge zu erleichtern.

Beide Modelle können kombiniert werden. Entscheidend ist eine klare Dokumentation und ein strukturierter Aufbau, damit steuerliche Vorteile anerkannt werden und spätere Investitionen oder Verkäufe reibungslos erfolgen können.

Die 5 größten steuerlichen Vorteile einer Holding GmbH

Nachdem klar ist, wie eine Holdingstruktur funktioniert, stellt sich die entscheidende Frage: Welche steuerlichen Effekte entstehen dadurch konkret? Für Unternehmer mit mehreren GmbHs, Immobilieninvestoren sowie Familienunternehmen gehören die folgenden fünf Vorteile zu den stärksten Argumenten für eine Holding GmbH.

1. Nahezu steuerfreie Gewinnausschüttungen nach §8b KStG

Schüttet eine operative Tochtergesellschaft Gewinne an die Holding GmbH aus, greift §8b Abs. 1 und 5 KStG.
Das Ergebnis: 95 % der Dividende bleiben steuerfrei. Nur die verbleibenden 5 % werden mit Körperschaft- und Gewerbesteuer belastet.

Effektive Steuerlast: rund 1,5 %.

Zum Vergleich: Erfolgt die Ausschüttung direkt an eine Privatperson, wird sie mit rund 26 % Abgeltungsteuer belastet.

Rechenbeispiel: Ausschüttung von 200.000 €
Vergleichspunkt Mit Holding Struktur Ohne Holding (privat)
Ausschüttung 200.000 € 200.000 €
Steuerpflichtiger Anteil 10.000 € (5 %) 200.000 € (100 %)
Steuerlast ca. 3.000 € ca. 52.000 €
Verfügbares Kapital 197.000 € 148.000 €
Differenz +49.000 €

Durch die Holding GmbH stehen dir bei identischem Gewinn rund 49.000 € mehr für Reinvestitionen, Beteiligungen oder Vermögensaufbau zur Verfügung.

2. Steuerbegünstigter Verkauf von Tochterunternehmen

Die 95 %-Regelung gilt auch bei der Veräußerung von GmbH-Anteilen durch die Holding.

Der Veräußerungsgewinn ist ebenfalls zu 95 % steuerbefreit, mit einer effektiven Besteuerung von rund 1,5 %.

Das ist besonders relevant für Unternehmer, die einen Exit planen oder später einzelne Geschäftsbereiche verkaufen möchten.

Rechenbeispiel: Verkauf einer Tochtergesellschaft für 1.000.000 €
Vergleichspunkt Mit Holding Struktur Ohne Holding (privat)
Veräußerungsgewinn 1.000.000 € 1.000.000 €
Steuerpflichtiger Anteil 50.000 € (5 %) 1.000.000 € (100 %)
Steuerlast ca. 15.000 € ca. 264.000 €
Verfügbarer Erlös 985.000 € 736.000 €
Differenz +249.000 €

Die Holdingstruktur verfügt über rund 250.000 € mehr Liquidität. Das ist ein deutlicher Vorteil für strategische Neuinvestitionen.

3. Steueroptimierte Reinvestition und schnellerer Vermögensaufbau

Da Ausschüttungen und Veräußerungsgewinne nahezu steuerfrei in der Holding GmbH ankommen, entsteht dort ein hoher Reinvestitionshebel.

Das Kapital kann dort:

  • in neue Unternehmen fließen

  • Beteiligungen erwerben

  • Immobilien oder Markenrechte kaufen

  • Rücklagen bilden

Ohne die Holding würden die Gewinne bereits vor der Reinvestition hoch besteuert – der Zinseszinseffekt würde erheblich geschwächt. Mit der Holding kann Vermögen über Jahre nahezu steuerfrei wachsen.

4. Gewerbesteuervorteile bei Immobilien-GmbHs in der Holding

Für Immobilienbesitzer ist die Holdingstruktur besonders attraktiv. Eine vermögensverwaltende Immobilien-GmbH zahlt auf Mieteinnahmen:

  • keine Gewerbesteuer,

  • nur ca. 15,8 % Körperschaftsteuer.

Schüttet die Immobilien-GmbH Gewinne an die Holding aus, greift erneut die 95 %-Befreiung.

Rechenbeispiel: 100.000 € Gewinn einer Immobilien-GmbH
Vergleichspunkt Mit Holding Struktur Ohne Holding (privat)
Gewinn Immobilien-GmbH 100.000 € 100.000 €
Körperschaftsteuer 15.825 € 15.825 €
Ausschüttbarer Gewinn 84.175 € 84.175 €
Steuer auf Ausschüttung ca. 1.260 € ca. 22.000 €
Verfügbares Kapital 82.900 € 62.000 €
Differenz +20.900 €

Gerade bei Immobilienportfolios entsteht so eine deutliche Steuerentlastung.

5. Vermeidung der Doppelbesteuerung und flexible Entnahmeplanung

Ohne Holdingstruktur entsteht eine doppelte Belastung:

  1. GmbH zahlt ca. 30 % auf operative Gewinne.

  2. Der Unternehmer zahlt ca. 26 % Abgeltungsteuer bei der Ausschüttung.

Gesamtbelastung: über 50 %.

Mit einer Holding GmbH läuft es anders:

  • Gewinne fließen nahezu steuerfrei in die Holding.

  • Erst bei einer privaten Entnahme fällt Abgeltungsteuer an.

Das schafft zwei große Vorteile:

  • Du kannst Entnahmen taktisch planen (z. B. in einkommensschwachen Jahren oder im Ruhestand).

  • Nicht entnommenes Kapital wächst weiter – nahezu steuerfrei.

Für Nachfolgeplaner und Familienunternehmer ist diese Flexibilität besonders wertvoll.

Mögliche Nachteile und Risiken einer Holding GmbH

Die steuerlichen Vorteile einer Holding GmbH sind erheblich. Gleichzeitig bringt die Struktur zusätzliche Pflichten, Kosten und organisatorische Anforderungen mit sich. Für Unternehmer, Immobilieninvestoren und Familiengesellschaften ist es deshalb wichtig, die Einschränkungen realistisch einzuschätzen. Die folgenden Punkte gehören zu den häufigsten Nachteilen und Risiken einer Holdingstruktur.

  1. Höherer Verwaltungsaufwand: Mit jeder zusätzlichen Gesellschaft steigt der organisatorische Aufwand, darunter Finanzprozesse, Abschlüsse und Meldepflichten.
  2. Zusätzliche Kosten: Gründung, Notar, steuerliche Gestaltung, Einbringung von Anteilen und laufende Beratung erhöhen die Fixkosten.
  3. Komplexere steuerliche Anforderungen: Die 95%-Freistellung nach §8b KStG greift nur bei sauberer Dokumentation, korrekter Gestaltung und klarer wirtschaftlicher Begründung.
  4. Risiken bei internen Leistungen: Fehler bei Darlehen, Verrechnungspreisen oder Leistungsbeziehungen können zu verdeckten Gewinnausschüttungen und Nachzahlungen führen.
  5. Eingeschränkter Vorteil bei hohem Privatmittelbedarf: Wenn viel Liquidität privat benötigt wird, verliert die Holdingstruktur an Attraktivität, da Ausschüttungen aus der Holding privat erneut besteuert werden.
  6. Mehr Abstimmungs- und Governance-Bedarf: Mit jeder zusätzlichen Gesellschaft steigt die Komplexität in Entscheidungsprozessen, Rollen und Verantwortlichkeiten.
  7. Missbrauchsrisiko bei unklarer Struktur: Unsauber gestaltete Holdings können als steuerlich motiviert eingestuft werden, was steuerliche Nachteile oder Prüfungsrisiken erhöht.

Damit die Vorteile einer Holding GmbH tatsächlich greifen, braucht es eine präzise Planung und eine laufende steuerliche Betreuung. Integral unterstützt dich dabei mit klar strukturierten Prozessen und einer Beratung, die auf deine Ziele ausgerichtet ist.

Gerne prüfen wir gemeinsam, wie eine passende Holdingstruktur für dich aussehen kann.

Checkliste

Checkliste: Ist eine Holding Struktur für dich sinnvoll?

Ob sich eine Holding GmbH für dich rechnet, hängt vor allem davon ab, wie du Gewinne, Beteiligungen und Vermögenswerte einsetzt. Mit dieser Checkliste kannst du einschätzen, ob die Konstruktion für deine Situation geeignet ist.

Du führst mehrere Unternehmen oder planst neue Geschäftsbereiche

Relevant, wenn du zwei oder mehr GmbHs betreibst oder gründest, Beteiligungen aufbauen möchtest oder Geschäftsbereiche sauber voneinander trennen willst. Richtwert: ab zwei Gesellschaften oder geplanter Expansion sinnvoll.

Du investierst in Immobilien oder baust ein strukturiertes Portfolio auf

Eine Holding kann helfen, wenn du Immobilien über Gesellschaften halten möchtest, Gewinne steueroptimiert bündeln willst oder Verkäufe bzw. Reinvestitionen planst. Richtwert: Immobilienvermögen ab ca. 500.000 € oder geplantes Wachstum.

Du planst einen späteren Unternehmensverkauf oder Teilverkauf

Geeignet, wenn ein Exit geplant ist, einzelne Geschäftsbereiche separat veräußert werden sollen oder du die steuerliche Belastung deutlich reduzieren möchtest. Richtwert: Veräußerungsgewinn ab ca. 1 Mio. €.

Du möchtest Vermögen, operative Risiken und private Interessen klar trennen

Eine Holding verschafft dir eine strukturelle Trennung zwischen operativem Risiko und Vermögensebene. Das ist besonders relevant, wenn du verschiedene Geschäftsbereiche ordnen oder Vermögenswerte belastungssicher halten möchtest.

Du benötigst Gewinne nicht vollständig privat

Die Struktur entfaltet ihren größten Effekt, wenn ein wesentlicher Teil der Gewinne im Unternehmen verbleibt. Wer weniger als die Hälfte der Erträge privat entnimmt und Vermögensaufbau priorisiert, profitiert überproportional.

Du möchtest deine Unternehmens- oder Vermögensnachfolge langfristig planen

Eine Holding erleichtert stufenweise Anteilsübertragungen, schafft klare Eigentumsstrukturen und eröffnet steuerliche Gestaltungsspielräume in der vorweggenommenen Erbfolge.

Du kannst zusätzlichen Verwaltungs- und Gestaltungsaufwand einplanen

Eine mehrstufige Struktur erfordert zusätzliche Abschlüsse und organisatorische Prozesse. Sie lohnt sich insbesondere dann, wenn langfristiger Nutzen und strategische Flexibilität höher bewertet werden als der Mehraufwand.

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3 Praxisbeispiele einer Holdingstruktur

Wenn mehrere Punkte der Checkliste auf deine Situation zutreffen, hilft ein Blick auf typische Anwendungsfälle. Die folgenden Beispiele zeigen, wie eine Holdingstruktur in der Praxis eingesetzt wird und welche Effekte sie auf die Steuern der Holding, das Vermögen und die organisatorische Ordnung haben kann.

1. Immobilienholding: Vermögen strukturieren und steuerlich effizient ausbauen

Ausgangssituation: Eine Unternehmerin besitzt drei vermietete Wohnimmobilien: zwei privat und eine über eine bestehende GmbH. Sie plant den Aufbau eines kleinen Portfolios mit weiteren Objekten.

Herausforderung: Immobilien können sich in verschiedenen Eigentumsformen befinden. Verkäufe wären privat hoch besteuert und Reinvestitionen nur begrenzt möglich. Zudem vermischen sich private und unternehmerische Risiken.

Lösung:
Die Immobilien werden in eine vermögensverwaltende Immobilien-GmbH überführt, welche wiederum eine Tochter der neu gegründeten Holding GmbH ist. Gewinne der Immobilien-GmbH fließen nahezu steuerfrei in die Holding und können für neue Projekte verwendet werden.

Ergebnis:

  • klare Trennung von privaten Vermögenswerten und operativem Risiko

  • steuerliche Entlastung durch 95%ige Freistellung auf Holding-Ebene

  • strukturierte Grundlage für spätere Verkäufe oder Nachfolge

2. Unternehmensholding: Wachstum, Beteiligungen und Risikotrennung

Ausgangssituation:
Ein Unternehmer führt zwei GmbHs: eine Beratungsfirma und einen Beteiligungsarm, der Anteile an einem SaaS-Startup hält. Jährliche Gewinne: ca. 150.000–200.000 €.

Herausforderung:
Gewinne werden privat entnommen und erst dann reinvestiert. Die Geschäftsrisiken der beiden Tätigkeiten sind nicht voneinander getrennt, und die Beteiligungsstrategie ist steuerlich nicht optimal abgebildet.

Lösung:
Gründung einer Holding GmbH als Mutter der beiden operativen Gesellschaften. Ausschüttungen der Tochter-GmbHs fließen nahezu steuerfrei an die Holding und können dort gesammelt für neue Beteiligungen oder Wachstumsschritte genutzt werden.

Ergebnis:

  • flexible Reinvestition ohne hohe Steuerbelastung

  • saubere Trennung zwischen Geschäftsbereichen

  • bessere Struktur für Beteiligungsaufbau und potenziellen Exit

3. Familienholding / Nachfolge: Stabilität für mehrere Generationen

Ausgangssituation:
Ein mittelständisches Unternehmen wird von zwei Geschwistern geführt, die verschiedene Rollen im Unternehmen einnehmen. Die Übertragung an die nächste Generation soll geordnet und steuerlich planbar erfolgen.

Herausforderung:
Direkte Beteiligungen an den operativen Gesellschaften wären unübersichtlich. Eine spätere Übertragung könnte hohe Steuerfolgen oder familiäre Konflikte auslösen.

Lösung:
Die operativen Gesellschaften werden in einer Familienholding gebündelt. Anteile an dieser Holding können schrittweise übertragen werden, beispielsweise im Rahmen einer vorweggenommenen Erbfolge.

Ergebnis:

  • klare Eigentümer- und Entscheidungsstrukturen

  • steuerlich begünstigte Übertragung über mehrere Jahre hinweg möglich

  • dauerhaft saubere Trennung von operativem Geschäft und Vermögensebene

Die Praxisbeispiele zeigen die Flexibilität, mit der eine Holdingstruktur eingesetzt werden kann. Sobald feststeht, dass eine Holding grundsätzlich sinnvoll ist, stellt sich die nächste Frage: Welche rechtliche Ausgestaltung ist für dein Unternehmen oder Vermögen am besten geeignet?

Am Markt werden vor allem zwei Modelle genutzt: die klassische Holding GmbH und die Holding GmbH & Co. KG. Beide haben unterschiedliche Anforderungen, steuerliche Wirkungen und organisatorische Folgen. Der folgende Vergleich gibt dir eine erste Orientierung.

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Holding GmbH vs. Holding GmbH & Co. KG – kompakter Vergleich

Kriterium Holding GmbH Holding GmbH & Co. KG
Rechtsform Kapitalgesellschaft Mischform aus GmbH (Komplementär) + KG (Kommanditisten)
Haftung beschränkt auf Gesellschaftsvermögen ebenfalls beschränkt, aber potenziell komplexere Struktur
Steuerbelastung auf Gewinne Körperschaftsteuer + Gewerbesteuer (ca. 30%) Gewerbesteuerpflicht, aber Möglichkeit der Mitunternehmerbesteuerung
Steuerliche Behandlung von Ausschüttungen 95% steuerfrei nach §8b KStG 40% steuerfrei (Teileinkünfteverfahren) bei natürlichen Personen
Besteuerung bei Verkauf von Beteiligungen 95% steuerfrei steuerpflichtiger als GmbH-Modell, oft nachteilig bei großen Exits
Komplexität relativ einfach deutlich komplexer, mehr Dokumentations- und Strukturaufwand
Typische Anwendung Unternehmensgruppen, Immobilien, Beteiligungen, Nachfolge seltene Spezialfälle, meist familiäre Strukturen mit besonderer steuerlicher Ausrichtung
Vorteile klare Struktur, wenig Verwaltungsaufwand, maximale Steuerbegünstigungen bei Ausschüttungen und Exits flexible Kapitalbeteiligung von Familienmitgliedern
Nachteile weniger flexibel bei Gewinnverteilung im Familienverbund geringere steuerliche Vorteile, komplexere Buchhaltung und Verträge

Holding Struktur aufbauen - 7 wichtige Schritte

Der Aufbau einer Holding Struktur folgt einem klaren Prozess. Für Unternehmer, die mehrere Gesellschaften führen, Immobilien halten oder eine Nachfolge planen, ist vor allem eine saubere steuerliche und rechtliche Gestaltung entscheidend. Die folgenden Schritte zeigen, wie eine Holding GmbH professionell eingerichtet wird und welche Optionen bei der Umsetzung bestehen.

0. Steuerliche und wirtschaftliche Analyse

Bevor die Holding gegründet wird, steht eine Analyse der aktuellen Struktur an. Entscheidend sind:

  • bestehende Gesellschaftsformen und Beteiligungsquoten

  • laufende Gewinne und geplante Ausschüttungen

  • Immobilieneigentum und Veräußerungsabsichten

  • private Liquiditätsbedarfe

  • Nachfolgeziele

  • steuerliches Optimierungspotenzial

  • Einbringungsalternativen und deren Konsequenzen

In dieser Phase wird geprüft, ob eine Holdingstruktur wirtschaftlich sinnvoll ist, welche steuerlichen Effekte realistisch erreichbar sind und wie die Struktur optimal aufgebaut wird. Auch das Timing spielt eine zentrale Rolle, insbesondere bei geplanten Verkäufen oder Umstrukturierungen.

1. Gründung der Holding GmbH

Die Holding wird als eigenständige Kapitalgesellschaft gegründet und bildet die neue Muttergesellschaft.
Wichtig sind:

  • ein klarer Unternehmensgegenstand (Beteiligungshaltung, Verwaltung, Managementleistungen)

  • getrennte Geschäftsführung und Buchhaltung

  • eindeutige organisatorische Abgrenzung zur operativen Ebene

Die Holding dient langfristig als Vermögens- und Steuerungseinheit und sollte entsprechend strategisch ausgerichtet sein.

2. Einbringung oder Übertragung der Anteile – mehrere Wege möglich

Die Übertragung der bestehenden Gesellschaftsanteile auf die Holding kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Für Unternehmer ist entscheidend zu wissen, dass die Wahl des Verfahrens steuerliche Konsequenzen hat.

Typische Varianten:

a) Einbringung nach §20 UmwStG (bei Einzelunternehmen/Personengesellschaften) oder §21 UmwStG (bei Kapitalgesellschaften)

  • häufig die bevorzugte Lösung

  • ermöglicht die Übertragung ohne sofortige Besteuerung

  • erfordert korrekte Bewertung und notarielle Dokumentation

Hinweis: Bei steuerneutraler Einbringung zum Buchwert gelten Sperrfristen: Werden die eingebrachten Anteile innerhalb eines bestimmten Zeitraums wieder veräußert, kann eine nachträgliche Besteuerung ausgelöst werden. Solche Punkte sollten vorab mit der steuerlichen Beratung durchgesprochen werden.

b) Verkauf der Anteile an die Holding

  • führt sofort zu steuerpflichtigen Veräußerungsgewinnen

  • sinnvoll, wenn Altverluste genutzt werden können

  • relevant bei bestehenden Kaufpreisfinanzierungen

c) Anteilstausch / Sachgründung

  • weniger verbreitet

  • kann sinnvoll sein, wenn mehrere Gesellschaften gleichzeitig eingebracht werden

Für die steuerliche Anerkennung sind genaue Dokumentation, Bewertungsunterlagen und eine eindeutige Zuordnung der Funktionen erforderlich.

3. Klare Abgrenzung zwischen operativer GmbH und Holding

Die operative(n) GmbH(s) verbleiben vollständig im Tagesgeschäft. Die Holding übernimmt:

  • Beteiligungsverwaltung

  • Kapitalallokation

  • strategische Steuerung

  • ggf. zentrale Management- oder Dienstleistungsfunktionen

Diese Trennung bildet das Kernprinzip einer funktionierenden Holdingstruktur.

4. Vertragliche und organisatorische Umsetzung

Damit die Holding GmbH steuerlich wirksam agieren kann, müssen Rollen, Leistungen und Kapitalflüsse eindeutig geregelt sein:

  • Management- oder Dienstleistungsverträge

  • Dokumentation der Verrechnungspreise (Fremdvergleichsgrundsatz beachten)

  • Beschlussfassungen zu Ausschüttungen

  • klare Abgrenzung von Vermögenswerten

  • ggf. Einrichtung eines Organkreises (nur bei bestimmten Konstellationen sinnvoll)

Diese Schritte sorgen für eine saubere Struktur und vermeiden spätere steuerliche Risiken.

5. Finanzierungsstruktur und Kapitalflüsse

Für viele Unternehmer ist die Finanzierung innerhalb der Holding entscheidend. Mögliche Modelle:

  • Darlehen der Holding an die operative GmbH (Bewertung: Zinssätze, Fremdvergleich)

  • Cash-Pooling-Systeme

  • Kapitalzuführungen oder Gesellschafterdarlehen

  • Rückführung von Gewinnen in die Holding

Eine sauber dokumentierte Finanzierungsstruktur verhindert verdeckte Gewinnausschüttungen, ermöglicht interne Liquiditätssteuerung und optimiert die Kapitalverwendung im Unternehmensverbund.

6. Struktur für Ausschüttungen und Reinvestitionen

Die operative Gesellschaft schüttet Gewinne an die Holding aus. Aufgrund der 95%igen Steuerbefreiung kann das entstandene Kapital fast steuerfrei reinvestiert werden.

Mögliche Verwendungen:

  • Erwerb weiterer Beteiligungen

  • Ausbau der operativen Gesellschaft

  • Aufbau neuer Geschäftseinheiten

  • Immobilienkäufe

  • Vorbereitung eines Exits

  • strategische Liquiditätsreserve

7. Laufende Betreuung und Weiterentwicklung der Struktur

Eine Holding ist eine dynamische Struktur. Typische Anpassungen:

  • Aufnahme neuer Beteiligungen

  • Zukäufe oder Veräußerungen

  • Erweiterung um Immobiliengesellschaften

  • Vorbereitung einer Nachfolge

  • steuerliche Optimierungen

Eine regelmäßige Überprüfung ist wichtig, weil sich Steuergesetze ändern und neue Optimierungsmöglichkeiten entstehen. Gleichzeitig entwickelt sich dein Geschäft weiter und die Struktur muss angepasst werden, um Vorteile zu erhalten und Risiken zu vermeiden.

Kosten einer Holding-Gründung

Eine Holding GmbH verursacht zusätzliche Struktur- und Beratungskosten, die sich vor allem dann lohnen, wenn dauerhaft nennenswerte Gewinne im Unternehmen bleiben oder ein Verkauf, Immobilienaufbau oder eine Nachfolge ansteht.

Die eigentlichen Gründungskosten einer Holding hängen davon ab, ob du komplett neu startest oder eine bestehende GmbH nachträglich in eine Holdingstruktur einbindest. Bei einer Neugründung kommen in der Regel zwei Kapitalgesellschaften zusammen: die Holding als Mutter und mindestens eine operative Tochtergesellschaft. Dafür brauchst du Stammkapital (bei der GmbH mindestens 25.000 € je Gesellschaft, bei der UG deutlich weniger), einen Notar, Handelsregistereintrag, Gewerbeanmeldung, IHK-Anmeldung und jeweils ein eigenes Geschäftskonto.

Bei einer nachträglichen Umstrukturierung wird „nur“ die Holding neu gegründet, die operative GmbH wird dann per Anteilseinbringung oder -verkauf unter das Holding-Dach gezogen – dafür fallen weniger formale Gründungskosten, aber mehr Gestaltungs- und Beratungskosten an.

Unabhängig vom Weg gilt: Eine Holding ist eine eigenständige Gesellschaft mit zusätzlichen administrativen und steuerlichen Pflichten. Diese Mehrkosten sind der Preis dafür, Gewinne aus der operativen GmbH in die „Spardose“ Holding zu ziehen, dort steuerlich begünstigt zu bündeln und aus dem Haftungsrisiko der operativen Gesellschaft herauszunehmen.

In der Praxis rechnet sich das vor allem dann, wenn deine Struktur ohnehin professionell geführt wird, Gewinne regelmäßig im Unternehmen bleiben und du mittelfristig über größere Investitionen, Verkäufe oder eine Nachfolge nachdenkst.

Die Holdingstruktur als strategischer Vorteil für Unternehmer

Eine Holding GmbH ist kein Selbstzweck, sondern ein strukturiertes Instrument für Unternehmer, die Gewinne, Beteiligungen und Vermögenswerte effizient organisieren wollen. Die größte Wirkung entsteht durch die 95%ige Steuerfreistellung von Ausschüttungen und Veräußerungsgewinnen. Dadurch bietet eine Holdingstruktur erhebliche Gestaltungsmöglichkeiten – besonders bei mehreren Gesellschaften, Immobilien, Beteiligungen oder geplanten Verkäufen.

Ob eine Holding sinnvoll ist, hängt weniger von der Rechtsform selbst ab als von deiner strategischen Ausrichtung. Die Vorteile einer Holding greifen vor allem dann, wenn du:

  • Gewinne im Unternehmen belässt und steueroptimiert reinvestieren möchtest

  • mehrere Geschäftsbereiche oder GmbH-Gesellschaften klar voneinander trennen willst

  • Beteiligungen aufbauen, strukturieren oder verkaufen planst

  • Immobilien über eigene Gesellschaften hältst oder erweitern möchtest

  • eine langfristige Nachfolge mit klaren Eigentumsstrukturen vorbereitest

Gleichzeitig gilt: Eine Holding benötigt eine saubere Dokumentation, zusätzliche Verwaltung und eine klare steuerliche Begründung. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann die Holding GmbH deine Steuerbelastung spürbar reduzieren und dir mehr Flexibilität für Wachstum, Vermögensschutz und Nachfolge geben.

Wenn du prüfen möchtest, ob das Aufbauen einer Holdingstruktur für deine Situation sinnvoll ist, unterstützen wir dich bei Analyse, Gestaltung und laufender Betreuung. Buche dein unverbindliches Erstgespräch und erfahre, wie deine Holding steuerlich optimal aufgestellt werden kann.

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Häufig gestellte Fragen

Deine Fragen, unsere Antworten zur Holding-GmbH.

Was ist eine Holding GmbH?

Eine Holding GmbH ist eine Kapitalgesellschaft, die Anteile an anderen Unternehmen hält. Sie schafft eine zusätzliche Ebene zwischen dir und den operativen GmbHs. Dadurch werden Vermögen, Beteiligungen und Risiken sauber getrennt und steuerlich strukturiert.

Welche steuerlichen Vorteile hat eine Holding?

Der größte Vorteil ist die 95%ige Steuerfreistellung (§8b KStG) bei Gewinnausschüttungen und beim Verkauf von Tochtergesellschaften. Dadurch sinkt die effektive Steuerlast auf rund 1,5 %. Gewinne können nahezu steuerfrei in der Holdingstruktur reinvestiert und für Wachstum oder Vermögensaufbau genutzt werden.

Wann lohnt sich eine Holding GmbH?

Eine Holding lohnt sich besonders dann, wenn du mehrere Unternehmen führst, Immobilien hältst, Beteiligungen aufbauen willst oder eine Nachfolge planst. Sie ist vor allem sinnvoll, wenn Gewinne regelmäßig im Unternehmen bleiben und nicht vollständig privat benötigt werden.

Was kostet die Gründung einer Holding GmbH?

Die Kosten hängen davon ab, ob du neu gründest oder eine bestehende GmbH in eine Holdingstruktur einbindest. Typisch sind: Stammkapital (25.000 € pro GmbH), Notar- und Registerkosten, Gewerbeanmeldung, IHK-Beiträge sowie laufende Kosten für Buchhaltung und Jahresabschlüsse.

Holding GmbH oder GmbH & Co. KG - was ist besser?

Für die meisten Unternehmensgruppen, Immobilienstrukturen und Beteiligungsmodelle ist die Holding GmbH steuerlich und organisatorisch vorteilhafter: klare Struktur, einfache Verwaltung und maximale Steuerbegünstigungen. Die GmbH & Co. KG eignet sich nur für spezielle familiäre Konstellationen.

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