Einsatz von SAP LES und SAP EWM
Die betriebswirtschaftliche SAP™ ERP-Standardsoftware (SAP™ R/3 bis hin zum aktuellen SAP™ ERP 6.0) hat in den vergangenen Jahren den Markt für ERP-Systeme bestimmt. Die primären Ziele Integration und Optimierung von administrativen Geschäftsprozessen sind inzwischen in vielen Unternehmen erreicht. Nun wenden sich die Anwender einem neuen Einsatzfeld mit hohem Rationalisierungspotential zu – der Logistik.Die IT im Bereich der Logistik-Systeme folgte bisher einem hierarchisch gegliederten Ebenenkonzept mit einer administrativen Ebene, die der klassischen "Großrechner"-Welt entspricht, sowie der Leitebene, die im Falle der Logistik meist der Lagerverwaltungsrechner darstellt. Dieser Leitrechner gibt Anweisungen an eine unterlagerte Prozessebene mit der Materialflussteuerung. Diese wiederum lenkt die Ebene der Speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS), die Detailaufgaben wie z.B. die Steuerung von Antrieben übernehmen.Diese Hierarchie war und ist auch heute noch der Regelfall für die körperliche Logistik. Der Begriff "körperliche Logistik" soll dabei den Gegensatz zur administrativen Logistik bezeichnen, die nur anonyme Bestandsdaten führt und sich nicht um die körperlichen und räumlichen Gegebenheiten kümmert. Diese Hierarchie ist in Konsequenz auch zu einer oft verwendeten Norm geworden (z.B. VDI-Richtlinie 3269).Der dargestellte Ebenenaufbau ergab sich aus den schwachen Rechenleistungen, welche allerdings heute im Großteil der Planungsfälle keinen begrenzenden Parameter mehr darstellen. Somit wird das traditionelle Ebenenkonzept zukünftig obsolet und kann durch integrierte Systeme ersetzt werden.
SAP™ erfüllt mit seinem integrierten
Softwaresystem die Aufgabe eines ERP-Systems bis hin zur körperlichen Logistik
und hat dieses in einer großen Zahl von Realisierungen mit verschiedensten
Anforderungen an Prozesse, Leistung und Automatisierungsgrad bewiesen.
Die Leitebene entspricht hierbei dem
Logistics Execution System (LES) bzw. dem neuen Extended Warehouse Management
(EWM). Die Aufgabe der Materialflusssteuerung unterhalb von LES kann sowohl
durch das Task and Ressource Management als auch durch Materialflussrechner von
Fremdanbietern umgesetzt werden. Gleiches gilt für das dem EWM unterlagerte
Material Flow System (MFS).
Die Vorteile einer integrierten
Systemarchitektur liegen auf der Hand: Eine Software aus einem Guss mit allen
Möglichkeiten der Integration bei optimalen Wartungs- und Pflegeaufwänden.
Welche Ausprägung Ihr zukünftiges
System auch benötigt – die integral bietet Ihnen mit der integrierten Planung sowohl im SAP™ LES und EWM
Umfeld als auch im Bereich proprietären Warehouse Management Systeme (WMS)
Beratung und Know-how für Ihren Projekterfolg.