Fragen und Antworten

integral ist ein Beratungs- und Planungsunternehmen, das sich mit allen Fragen der Logistik beschäftigt.
Von der Beratung bei den strategischen Entscheidungen über die Struktur der Supply Chain und der Distribution, über Standort- und Outsourcing-Fragen bis hin zur Konzeption der Lager- und Materialflusssysteme bietet integral die komplette Leistungspalette zur Optimierung der Logistik an.
Die erfahrene Mannschaft stellt sicher, dass alle von integral konzipierten und geplanten Lösungen auch in der Umsetzung und der Inbetriebnahme begleitet werden. Beratung ist nicht nur die Erstellung von Konzepten. integral unterstützt seine Kunden bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme.

Warum gerade jetzt auf integral setzen?

Die heutige Zeit ist geprägt von großen Chancen, wenn man es richtig anpackt. Logistik hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt; die Aufgaben sind umfangreicher geworden und die Projekte viel stärker auf die Informationstechnologie ausgerichtet. Das erfordert ein neues Vorgehen bei der Beratung. Alternative Konzepte und vor allem der schnelle Erfolg sind gefragt. Das ist unsere Zielsetzung.

Was ist heute neu in der Logistik?

Heute denken die Logistiker nicht mehr nur in den Kategorien des eigenen Unternehmens, sondern darüber hinaus. Lieferanten und Kunden bilden eine informationstechnische Einheit mit der internen Logistik. Dabei sind Rechner-Rechner-Verbindungen über Wide Area Netzwerke mit hoher Übertragungsleistung die Regel. So etwas ändert auch die Aufgabenstellung des Materialflussplaners. Die Informationstechnik bestimmt die Leistungsfähigkeit der Logistik, nicht mehr nur die Fördertechnik.

Welches Planungsmodell verfolgt integral?

integral favorisiert ein flexibles Beratungs- und Planungsmodell, das dem Einsatz von Generalunternehmern entgegenkommt:

Ziel ist es, den Projektablauf und die Planungsarbeit so zu organisieren, dass alle Beteiligten den von Ihnen am besten und preiswertesten zu erbringenden Beitrag leisten können. Der Planer entwickelt die Strategie und entwirft die geeigneten Prozesse, die technischen Systeme und die IT Strukturen. Auf dieser relativ groben Basis findet dann der Wettbewerb der System-Integratoren und Generalunternehmer statt. So wird erreicht, dass einerseits Anforderungen des Kunden erfüllt werden und andererseits das Detailwissen der Lieferanten in die Lösung einfließt. Die späte Entscheidung über Lieferanten sichert optimale Preise. Im Rahmen der Realisierung begleitet der Berater das Projekt in Form einer Projektüberwachung. So wird sichergestellt, dass alle Ideen und Vereinbarungen aus der Planungsphase auch umgesetzt werden. Dieses Verfahren bietet nebenbei auch noch den Vorteil niedrigerer Planungshonorare gegenüber der HOAI.

Das immer noch von vielen Planern favorisierte HOAI-Modell der Planung sieht neun aufeinander folgende Leistungsphasen vor, beginnend mit der Datenermittlung und endend mit der Dokumentation der Einzelgewerke. Alle Planungsarbeit wird von einem Architektenbüro erbracht, das ist ja schließlich der Sinn der HOAI. So ist aber die Wirklichkeit heute nicht. Es gibt keine grüne Wiese mehr, und an Stelle des abgegrenzten Projektes ist der kontinuierliche Verbesserungsprozess getreten.

Welche Philosophie verfolgt integral im IT-Bereich?

Herkömmliche Pflichtenhefte legen viel zu viel Gewicht auf die Beschreibung von Funktionalität, und zwar hauptsächlich auf die Funktionalität im Normalfall. Das lässt viele für den Projekterfolg wichtige Fragen offen.

Absprachen und Klärungen über das Procedere und die Verantwortlichkeiten in der Einführungsphase sind aber oft sehr viel wichtiger als die reine Funktion und nehmen bei integral den nötigen Raum ein.

Wichtig ist auch die Funktionalität im Ausnahmefall. Seien es Programm- oder Hardwarefehler, seien es die im Logistikbetrieb immer wieder vorkommenden operativen Schwierigkeiten, die zur Umgehung von vorgesehenen Abläufen zwingen: Falsch- oder beschädigte Lieferungen, verrutschte Ladungen, Retouren ohne Grund, nicht identifizierbare Lieferungen, ausgefallene Fördertechnik oder einfach Belastungsspitzen.

Auch werden Pflichtenhefte in Teilen oft viel zu detailliert angelegt, so dass sie bei der späteren Implementierung die Auswahl gleichwertiger, aber effizienterer Verfahren verhindern.

Der für das Pflichtenheft verantwortliche Berater muss sich darüber im Klaren sein, dass er ein Vertragsdokument zu erstellen hat und keine vorgezogene Implementierung. In mehr als 18 Jahren Verantwortung in der IT-Beratung und Implementierung hat integral viele Probleme vermeiden gelernt und kann die Kostentreiber im IT-Bereich erkennen und ausschließen.

Wie steht integral zur Frage der Automation?

Bei der technischen Automatisierung will integral auf keinen Fall das Rad der Entwicklung zurück drehen. Besonders in unserem von immensen Personalkosten geprägten Land erfordert der Wettbewerbsdruck einen hohen Technisierungsgrad. Zunehmend erkennen jedoch die Anwender die Nachteile beim Einsatz von hoch automatisierten Systemen. In schnelllebigen Märkten mit ständigen Veränderungen sind Lager- und Materialflusssysteme, die nur für eine spezifische Aufgabe konzipiert sind, schnell obsolet. Hier muss die Flexibilität im ausgewogenen Verhältnis zum Automatisierungsgrad stehen. Besonders bei Dienstleistern mit kurzen Vertragslaufzeiten sind universelle Gebäude und eher einfache technische Systeme gefragt.

Planer stehen heute im Wettbewerb mit Hardwarelieferanten und System-Integratoren. Welchen Sinn macht der Einsatz eines Planungsbüros?

Früher waren die Logistik-Planer den Lieferanten der Lager- und Materialflusseinrichtungen in der Projekthierarchie übergeordnet, denn der einzelne Lieferant hatte nur Wissen über seine eigene, von ihm gelieferte Komponente. Wie man daraus ein komplettes, funktionsfähiges System erstellte, blieb dem Planer überlassen. Das hat sich geändert. Die System-Integratoren übernehmen verstärkt die Detailplanung der Lager- und Materialflusssysteme. Dies ist auch richtig, da sie über spezielle Kenntnisse der jeweilig von Ihnen eingesetzten Technik verfügen. Die strategische Konzeption, die herstellerneutrale Planung für die Prozesse und die Auswahl der technischen Systeme werden aber auch zukünftig von kompetenten Logistikberatern übernommen. Hier werden sich neutrale, von keinen Lieferanteninteressen geprägte Konzepte und Planungsverfahren durchsetzen. Bearbeitungsinhalte und Projektschritte ändern sich gegenüber dem heutigen Vorgehen.

Welche Bedeutung hat SAP für integral?

In 70% der Projekte von integral wird SAP als Host-System eingesetzt. Lagerverwaltung und Materialflusssteuerung werden immer stärker in die SAP-Systeme integriert, unabhängig davon, ob eine reinrassige SAP-Lösung angestrebt wird oder ob Subsysteme an SAP angebunden werden sollen: Hier gestalten wir als Berater die Prozesse gemeinsam mit den Anwendern.